Transparenz

Transparente_ZivilgesellschaftDie Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) beteiligt sich an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Deren Teilnehmer_innen verpflichten sich, nach einem bestimmten Format offen zu legen, welche Ziele ihre Organisation verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Sie stellen diese Informationen klar strukturiert und leicht auffindbar nach folgendem Zehn-Punkte-Schema im Internet zur Verfügung.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf das Jahr 2019.

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Mohrenstraße 34
D-10117 Berlin

Gründungsjahr: 2011

2. Satzung und grundlegende Informationen

3. Angaben zu Steuerbegünstigungen

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist mit Bescheid vom 28.11.2012 vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützig eingestuft: Sie dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff AO und gehört zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften.

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger_innen

5. Berichte über die Tätigkeit

6. Personalstruktur

Im Jahr 2019 waren zwölf Mitarbeiter_innen, davon sieben Festangestellte, in der Stiftung tätig.

Festangestellte Mitarbeiter_innen:

  • Dr. Daniel Baranowski, Wissenschaftlicher Referent, Referat Kultur, Geschichte und Erinnerung
  • Dr. Carolin Küppers, Wissenschaftliche Referentin, Referat Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung (bis Mai 2019)
  • Dr. Gesa Teichert, Wissenschaftliche Referentin, Referat Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung (ab September 2019)
  • Jörg Litwinschuh-Barthel, geschäftsführender Vorstand
  • Franziska Kohse, Assistenz der Geschäftsführung und Projektförderungsmanagement
  • Christine Welack, Sachbearbeiterin Allgemeine Verwaltung, Buchhaltung, Finanzen und Haushalt
  • Dr. Matti Seithe, Referent für Medienarbeit und Veranstaltungsmanagement (ab Mai 2019)

Projektreferent_innen, Studentische Hilfskräfte:

  • Richard-Ernest Badih, Referent und Projektleiter „Refugees & Queers“ (Januar bis Juni 2019)
  • Konstantin Sherstyuk, Assistenz der Projektleitung „Refugees & Queers“ (Januar bis Juni 2019)
  • Mohammad Dalla, Studentische Hilfskraft
  • Jessica Preis, Studentische Hilfskraft
  • Olga Gamm, Minijob

Siehe hierzu auch:

7. Mittelherkunft

8. Mittelverwendung

  • Informationen zu eigenen Projekten der Stiftung: Referate der BMH, Projekte der BMH
  • Informationen zur externen Projektförderung der Stiftung
  • siehe auch „Das Stiftungsjahr 2019 im Überblick“ im Tätigkeitsbericht 2019 (in Bearbeitung)
  • siehe auch „Gewinn- und Verlustrechnung“ im Tätigkeitsbericht 2019 (in Bearbeitung)

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

2019 hat die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit folgenden Kooperationspartner_innen zusammengearbeitet:
z.B. Akademie Waldschlösschen; DFL Stiftung; Deutsche Fußball Liga (DFL); Deutscher Fußball Bund e.V. (DFB); Fachverband Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG); FFBIZ – Das Feministische Archiv; Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld e.V.; Forschungsstelle Archiv für Sexualwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU); Haus der Kulturen der Welt Berlin; Initiative Queer Nations e.V. (IQN); Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ); KBZ – Kombi – Kommunikation und Bildung e. V.; Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung der Senatsverwaltung für Arbeit, Frauen und Integration, Berlin; Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD); Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.; Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz; Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg; Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg; Rad und Tat e. V. (RuT); Quarteera e.V.; Queer Football Fanclubs e.V. (QFF); QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.; Special Media SDL GmbH; Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek Berlin e.V.; Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas; Thomas Hitzlsperger, Botschafter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt“; Universität Stuttgart, Historisches Institut, und Forschungsstelle Ludwigsburg; Universität Vechta, Institut für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften (ISBS), Challenges – Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung von Prof. Dr. Martin Schweer; Verbund der Regenbogenstiftungen; Verein der Freund*innen eines Elberskirchen-Hirschfeld-Hauses (E2H) _ Queeres Kulturhaus in Berlin; Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.; Wallstein Verlag GmbH, Göttingen; Weißenburg – Schwul/Lesbisches Zentrum Stuttgart.

Wir danken herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

10. Spenden, Sponsoring, Drittmittelförderungen und Zustiftungen (2019)

Die Arbeit der BMH wurde 2019 mit zweckgebundenen Spenden und Sponsoring im Wert von über 1.000 Euro unterstützt durch (in alphabetischer Reihenfolge):

  • CH2 Contorhaus Hansestadt Hamburg: 3.000,00 Euro für das Archiv der anderen Erinnerung.
  • Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld e.V. (FBMH), Berlin: 7.500,00 Euro für Gedenken an Magnus Hirschfeld.
  • Labor Stülpnagelstrasse Dr. med. U.Bohr, Berlin: 15.050,00 Euro für Projekt „Refugees and Queers“.

Weitere Spenden unter 1.000 Euro gingen im Jahr 2019 auf dem Spendenkonto der BMH ein.

Drittmittelförderungen an die Stiftung 2019:

  • Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV): 547.000,00 Euro als Institutionelle Förderung 2019. Bewilligung: 01.01. – 31.12.2019
  • BpB Bundeszentrale für politische Bildung: 43.665,35 Euro für das Projekt „Refugees and Queers“, Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht/Migration/Asyl. Ein Qualifikations- und Bildungsvernetzungsprojekt. Bewilligung: 01.01. – 30.06.2019
  • Bundesministerium für Gesundheit (BMG), Bundesverwaltungsamt Köln: 55.254,00 Euro als Zuwendung bis zu diesem Höchstbetrag für Projekt „Wissenschaftliche Bestandsaufnahme zu sog. „Konversionstherapien“ für das geplante gesetzliche Verbot und zum Schutz Homosexueller vor Pathologisierung und Diskriminierung“. Bewilligung: 13.04. – 31.08.2019
  • Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung: 22.000,00 Euro für Projekt Lesbische Lebenswelten in Berlin. Lebensgeschichtliche Videointerviews, LSBTI-Projekte im Rahmen des Archivs der anderen Erinnerung. Bewilligung: 01.01. – 31.12.2019

Im Geschäftsjahr 2019 gab es keine Zustiftungen in das Vermögen.