Stellenausschreibungen

Wissenschaftliche_r Referent_in Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung (TVöD, befristete Elternzeitvertretung)

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) in Berlin sucht zum 1. Februar 2020 eine_n wissenschaftliche_n Referent_in für den Arbeitsbereich Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung als Ganztagsstelle. Die Tätigkeit ist befristet (Elternzeitvertretung). Die Tätigkeit wird bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen entsprechend Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund Ost) vergütet.

WICHTIG: Die Stelle wird im Zuge eines anonymisierten Bewerbungsverfahrens besetzt. Bewerbungen sind ausschließlich über das Online-Bewerbungsformular der BMH möglich: mh-stiftung.de/service/bewerbungsformular/.

Dort finden Sie auch weitere Hinweise zum anonymisierten Bewerbungsverfahren. Bewerbungen auf anderen Wegen – wie z.B. per Post – können nicht berücksichtigt werden. Telefonische Auskünfte werden nicht erteilt.

Bewerbungsfrist ist der 6. Dezember 2019.

Tätigkeits- und Anforderungsprofil:

Ihre Arbeitsaufgaben

  • Steuerung und innovative Weiterentwicklung des Referats Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung
  • Entwicklung eines Bildungskonzeptes für die Stiftung
  • Betreuung der Vortrags- und Schriftenreihe „Hirschfeld-Lectures“ gemeinsam mit dem Referat Kultur, Geschichte und Erinnerung
  • Weiterentwicklung und Projektleitung der „Hirschfeld-Akademie“
  • Projektleitung des Bildungs- und Forschungsprojektes „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie und Sexismus“ gemeinsam mit der Universität Vechta
  • Konzeptionelle Mitarbeit an den „Hirschfeld-Tagen“
  • Wissenschaftliche Fortführung des Projekts „Refugees & Queers“
  • Anbahnung und Betreuung von Kooperationen
  • Vorbereitung und Durchführung von Fachtagen und Seminaren
  • Akquise von Drittmitteln
  • Verfassen wissenschaftlicher Fachartikel
  • Fachliche Zusammenarbeit mit Stiftungsorganen
  • Projektverwaltung und administrative Abwicklung von Projekten gegenüber den Zuwendungsgebern

Ihr Profil

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium, vorzugsweise der Erziehungs-, Geschichts-, Kultur-, Sozial- oder Politikwissenschaften oder einer in der Praxis erworbenen vergleichbaren Qualifikation in den Bereichen Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung
  • Praktische Erfahrung mit der Unterstützung und Durchführung von Antidiskriminierungs-, Teilhabe- und Bildungsprojekten und der dafür notwendigen Drittmittelakquise
  • Praktische Erfahrung mit der Durchführung von Fachtagen, Seminaren, Bildungsveranstaltungen, Diskussionsforen und ähnlichen Veranstaltungen
  • Erfahrung in der Leitung und Administration von Projekten
  • Möglichst Kenntnisse über die Lebensweisen von LSBTTIQ-Personen sowie aktueller Debatten über Themen sexueller und geschlechtlicher Identität
  • Ausgeprägte Fähigkeit zum eigenverantwortlichen und selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten, Kommunikationsgeschick und Teamfähigkeit
  • Leistungsbereitschaft, Belastbarkeit und Flexibilität
  • Analytische und strukturierte Arbeitsweise
  • Sichere Beherrschung der gängigen Office-Anwendungen und Recherchesysteme
  • Gute Kenntnisse der englischen Sprache

Die BMH hat sich die berufliche Gleichstellung von Männern und Frauen zum Ziel gesetzt. Bewerbungen von Frauen begrüßen wir daher in besonderem Maße. Die Bewerbung von Menschen aller Nationalitäten wird begrüßt.

Die BMH ist bestrebt, den Anteil schwerbehinderter Menschen im Arbeitsleben weiter zu erhöhen. Bewerbungen von Menschen mit Behinderung werden bei gleicher Eignung daher bevorzugt berücksichtigt.

Bei der Besetzung der Stelle wollen wir gezielt auch Menschen ansprechen, die von Mehrfachdiskriminierungen bedroht oder betroffen sind. Wir laden daher insbesondere auch People of Color, Schwarze Menschen, Trans*- und Inter*-Personen und andere Personen, die von Diskriminierung betroffen sind, zu einer Bewerbung ein.

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Wissen schafft Akzeptanz.