Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) beteiligt sich an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Als Teilnehmer_in verpflichten wir uns, nach einem festgelegten Format offen zu legen, welche Ziele unsere Organisation verfolgt, woher unsere Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Wir stellen diese Informationen nachfolgend klar strukturiert und leicht auffindbar in einem Zehn-Punkte-Schema online zur Verfügung.
Die folgenden Angaben beziehen sich auf das Jahr 2024 (Stand: 31.12.24, sofern nicht anders in der Zwischenüberschrift angegeben).
Der Tätigkeitsbericht 2024 wurde im Herbst 2025 veröffentlicht.
1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr
Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Anton-Wilhelm-Amo-Str. 34
D-10117 Berlin
Gründungsjahr: 2011
2. Satzung und grundlegende Informationen
3. Angaben zu Steuerbegünstigungen
Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist mit Bescheid vom 05.05.2023 vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützig eingestuft: Sie dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff AO und gehört zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften.
4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger_innen
5. Berichte über die Tätigkeit
6. Personalstruktur
2024 sind 12 Mitarbeiter_innen, davon neun Festangestellte, in der Stiftung tätig.
Festangestellte Mitarbeiter_innen:
- Helmut Metzner, geschäftsführender Vorstand
- Sibylle Meister, Assistenz der Geschäftsführung und Projektförderungsmanagement
- Christine Welack, Sachbearbeiterin Allgemeine Verwaltung, Buchhaltung, Finanzen und Haushalt
- Manuela Meubauer, Mitarbeiterin Sekretariat/Verwaltung
- Hann Zipfel, Wissenschaftliches Referat Kultur, Geschichte und Erinnerung
- Charlotte von Schuckmann, Wissenschaftliche Referentin Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung
- Dr. Matti Seithe, Wissenschaftlicher Referent Medienarbeit und Veranstaltungsmanagement sowie Referat Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung
Studentische Hilfskräfte und Minijob:
- Elio Buntfuß, Studentische Hilfskraft
- Benjamin Welack, Studentische Hilfskraft
Siehe hierzu auch:
7. Mittelherkunft
- Vermögen
- Grundsätze der Vermögensverwaltung
- siehe auch „Vermögensanlage“ im Tätigkeitsbericht 2024
8. Mittelverwendung
- Informationen zu eigenen Projekten der Stiftung: Referate der BMH, Projekte der BMH
- Informationen zur externen Projektförderung der Stiftung
- siehe auch „Das Stiftungsjahr 2024 im Überblick“ im Tätigkeitsbericht 2024
- siehe auch „Vermögensanlage“ im Tätigkeitsbericht 2024
9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten
2024 arbeitete die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit einer Vielzahl unterschiedlicher Kooperationspartner_innen zusammen.
Dies sind z.B. Bundesverband Trans*; Dachverband Lesben und Alter; DFL Stiftung; Deutsche Fußball Liga (DFL); Deutscher Fußball Bund e.V. (DFB); Fachverband Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG); FFBIZ – Das Feministische Archiv; Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld e.V.; Forschungsstelle Archiv für Sexualwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU); Frankfurt University of Applied Sciences, Fachgebiet Allgemeine Betriebswirtschaftslehre, Personalmanagement und Organisation (Prof. Regine Graml); Haus der Kulturen der Welt Berlin; Intergeschlechtliche Menschen e.V., Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ); JungLesbenZentrum Hamburg; KBZ – Kombi – Kommunikation und Bildung e. V.; Koordinierungsstelle zur Gleichstellung von LGBTIQ*, Stadt München; Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung der Senatsverwaltung für Soziales, Arbeit, Gleichstellung, Integration, Vielfalt und Antidiskriminierung (LADS), Berlin; Lesben- und Schwulenverband in Deutschland e.V. (LSVD); LesMigraS; Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.; Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz; Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg; Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg; Rad und Tat e. V. (RuT); RosaLinde Leipzig e.V.; Quarteera e.V.; Queere Bildung e.V.; Queer European Asylum Netzwerk; Queer Football Fanclubs e.V. (QFF); QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.; SchwuZ; Siegessäule; Special Media SDL GmbH; Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek Berlin e.V.; Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas; TakeOver. Verein für intersektionale Kampagnenarbeit; TransInterQueer e.V.; Universität Stuttgart, Historisches Institut, und Forschungsstelle Ludwigsburg; Universität Vechta, Institut für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften (ISBS), Challenges – Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung von Prof. Dr. Martin Schweer; Verbund der Regenbogenstiftungen; Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.; Wallstein Verlag GmbH, Göttingen; Weißenburg – Schwul/Lesbisches Zentrum Stuttgart; Women in Exile; Projektgruppe „Gedenkband Josch Hoenes“; LAG Queeres Netzwerk Sachsen e.V.; Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung; Politiken der Reproduktion interdisziplinäre Nachwuchsforscher*innengruppe (PRiNa); Folkwang Universität der Künste, Essen; Stephanie Krah, Dresden; Sonja Lau, Berlin; HAKI e.V., Kiel; Dr. Dr. Gregor Schorberger; Weissenburg e.V., Stuttgart; Wer lebt mit wem? Warum? Und wie? e.V.i.G, Leipzig.
Wir danken herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.
10. Spenden, Sponsoring, Drittmittelförderungen und Zustiftungen (2024)
Die Arbeit der BMH wurde 2024 mit zweckgebundenen Spenden und Sponsoring im Wert von über 1.000 Euro unterstützt durch (in alphabetischer Reihenfolge):
- Fabian Grischkat: 10.000,- Euro für Projekt Wanderausstellung „gefährdet leben“
- Förderkreis der BMH e.V.: 8.750 Euro,- für Stiftungswebseite (Übersetzungen ins Englische sowie technische Implementierung)
Weitere Spenden unter 1.000 Euro gingen im Jahr 2024 auf dem Spendenkonto der BMH ein.
Drittmittelförderungen an die Stiftung 2024:
- Bundesministerium der Justiz (BMJ): bis zu Höchstbetrag 706.000,00 Euro als institutionelle Förderung. Förderzeitraum: 01.01. – 31.12.2024
- Land Berlin, Senatsverwaltung für Justiz, Vielfalt und Antidiskriminierung: 41.467,39 Euro für Projekt Die Rolle des sozialen Status in Lebenswelten von queeren Personen in Berlin. Lebensgeschichtliche Interviews. Förderzeitraum 01.01. – 31.12.2024
Im Geschäftsjahr 2024 gab es keine Zustiftungen in das Vermögen.