Queeres Leben gab (und gibt) es überall – auch in Kleinstädten und mittelgroßen Kommunen. In der Forschung zum Deutschen Kaiserreich und der Weimarer Republik findet die queere Geschichte der sogenannten Ostgebiete des Deutschen Reichs wie Schlesien, Pommern und Ostpreußen jedoch kaum Beachtung. In seinem Vortrag räumt der polnische Historiker Mathias Foit mit den gängigen Vorstellungen von urbaner Freiheit und ländlicher Repression auf und erforscht die Mythen, die sich um Queerness in den vermeintlich „goldenen“ zwanziger Jahren des letzten Jahrhunderts ranken.
Der Gesamtvortrag ist als Playlist auf Youtube verfügbar.