Lesbische Frauen machen im Berufsleben zweifache Diskriminierungserfahrungen: Zum einen werden sie aufgrund ihres Geschlechts benachteiligt, zum anderen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung. Zu diesem Ergebnis kommt eine wissenschaftliche Studie unter Leitung der Professorin Dr. Regine Graml unter Mitwirkung von Prof. Dr. Tobias Hagen und Prof. Dr. Yvonne Ziegler von der Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS), die von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) gefördert wurde.
Die wichtigsten Erkenntnisse haben jetzt BMH und Hochschule gemeinsam als Broschüre mit dem Titel „The L-Word in Business. Eine Studie zur Situation lesbischer Frauen in der Arbeitswelt“ veröffentlicht. Die Publikation stellt die spezifischen Erfahrungen lesbischer Frauen im Berufsleben dar, die sowohl mit Homofeindlichkeit als auch mit Sexismus konfrontiert sind. Außerdem liefert sie Handlungsempfehlungen zur Antidiskriminierung für Unternehmen. Sie kann online abgerufen werden.