10. Mai 2023 BMH Deutsch

Am Mittwoch, 10. Mai 2023 lud die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld um 19 Uhr in die Staatsbibliothek zu Berlin: Gemeinsam mit über 220 Gäst_innen gedachte die Stiftung der Zerstörung des Instituts für Sexualwissenschaft vor 90 Jahren durch die Nationalsozialisten.

Nach einer Begrüßung durch die stellv. Vorsitzende des Stiftungskuratoriums Ruth Schröder (Bundesministerium der Justiz) und einem Grußwort von Sven Lehmann (Queerbeauftragter der Bundesregierung) gab Dr. Jens Dobler von der Magnus Hirschfeld Gesellschaft in seinem wissenschaftlichem Vortrag Einblicke in die aktuelle Forschung zur Zerstörung des historischen Instituts. Anschließend diskutierten Prof. Dr. Achim Bonte (Staatsbibliothek Berlin), Dr. Uwe Hartmann (Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste) und Dr. Jens Dobler über die Bedeutung des Verlustes an queerer Kultur damals und die Herausforderungen der Forschung in diesem Bereich. Zuletzt erörterten Rebecca Knecht (Bundesverband Queere Bildung), Conny-Hendrik Schälicke (Bundesverband Trans*) und Dr. Layla Zami (FU Berlin, Pratt Insitute), welchen Bedrohungen queere Kultur und queere Leben heute ausgesetzt sind.

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