Wer rechtlich als Elternteil eines Kindes gilt, das ist in Deutschland noch immer stark von traditionellen Vorstellungen von Familie und Elternschaft geprägt. Das Abstammungsrecht orientiert sich weitgehend am heteronormativen Zwei-Eltern-Modell. Regenbogenfamilien sowie trans*, intergeschlechtliche und nichtbinäre Eltern werden dadurch diskriminiert. Ihr Familienleben ist häufig durch rechtliche Unsicherheiten geprägt.
Wie kann ein Abstammungsrecht aussehen, das die Vielfalt von Familien anerkennt und Elternschaft diskriminierungsfrei und geschlechtergerecht regelt?
Bei der gemeinsamen Veranstaltung der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und der Stiftung Forum Recht diskutieren wir aktuelle rechtspolitische Fragen und konkrete Reformbedarfe. Dabei befasst sich unser Panel insbesondere mit Fragen wie: Welche rechtlichen Hürden bestehen für queere Familien? Wie können soziale Elternschaft und vielfältige Familienformen rechtlich besser anerkannt werden? Und welche Schritte sind notwendig, um Gleichstellung im Familienrecht umfassend zu verankern?
Zu unserem Panel haben wir unterschiedliche Perspektiven aus Recht, Wissenschaft und Community eingeladen: Im Mittelpunkt stehen Praxiserfahrungen sowie aktuelle Fragen des Familien- und Abstammungsrechts. Im Anschluss an die moderierte Diskussion hat das Publikum ausreichend Gelegenheit für Fragen, Austausch und eine gemeinsame Diskussion.
Termin: Dienstag, 17. November 2026, 18:00–20:00 Uhr
Ort: Foyer der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, Anton Wilhelm Amo Str. 34, 10117 Berlin
Bitte melden Sie sich formlos per Mail an: charlotte.schuckmann@mh-stiftung.de
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Stiftung Forum Recht statt.
Wir freuen uns auf die Diskussion und auf den Austausch mit Ihnen!
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