Fussball gegen Homophobie
“Fussball gegen Homophobie” ist eine eingetragene Marke der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld begrüßt das klare Signal von Bundeskanzlerin Angela Merkel an homosexuelle Fußballer, zu ihrer sexuellen Identität zu stehen. Die Stiftung betreibt das soziale Netzwerk “Fussball gegen Homophobie”, das der heutige Stiftungsvorstand Jörg Litwinschuh im Jahr 2010 gemeinsam mit dem ehemaligen Fussballer Marcus Urban und der Wissenschhaftlerin Dr. Tatjana Eggeling initiiert hat (Download des animierten Banners). Mit Forschung und Bildung will die Bundesstiftung der Diskriminierung von LSBTI auch im Sport entgegentreten helfen.

Jörg Litwinschuh, Geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld:
“Nach den eindeutigen und positiven Ermutigungen aus der Politik würde ich mich über ein klares Signal aus dem DFB-Präsidium freuen. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld bietet hier eine Zusammenarbeit z.B. bei Bildungsmaßnahmen oder für eine gemeinsame Coming-out-Kampagme im Fußballsport an. Es gibt viele Expertinnen und Experten, die die Vereine auf den Tag X, wenn sich ein oder mehrere Spieler outen sollten, vorbereiten könnten. Gerade in der Jugendausbildung müssen Diversity-Konzepte integriert werden, die längst entwickelt wurden, aber in den Vereinen nicht ein- oder nicht umgesetzt werden. Auch hier bietet die Bundesstiftung Unterstützung bei der Qualifizierung und Bildung an. Das Wissen über die Lebenswelten von LSBTI ist bei vielen Fans des Fußballsports gering. Auch in den Verbänden und Vereinen selbst erleben wir große Unsicherheit und vor allem große Unwissenheit. Daher bedarf es der Bildung- und Aufklärungsarbeit zu LSBTI im Fußballsport nach dem Top-Down-Prinzip des Diversity, d.h. in den Verbandsführungen muss das Thema angesiedelt, quasi zur Chefsache gemacht werden.”

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld versteht sich als Impulsgeberin für die Erforschung und Darstellung (z.B. durch Bildung) geschichtlicher Zusammenhänge und aktueller Entwicklungen hinsichtlich der Diskriminierung und des Alltags von Lesben, Schwulen, Bisexuellen, Trans* und Intersexuellen (LSBTI).

Pressemitteilung,
Fluter-Artikel zum Gespräch mit einem schwulen Fussballbundesligaspieler,
Interview mit Marcus Urban “Das Interview ist echt”,
Interview mit Dr. Tatjana Eggeling, die auch Mitglied des Kuratoriums der Stiftung ist.

Medienreaktionen auf die Äußerungen der Bundesstiftung.