Förderung

Im Rahmen des Forschungs- und Bildungsprogramms hat die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld in den letzten Jahren zahlreiche externe Projekte finanziell gefördert. Grundlegende Informationen zu unseren Fördermöglichkeiten finden Sie hier.

Logo-Gefoerdert_von_der_BMH-Negativ-RGB-468x312pxDie Bewilligung von Zuwendungen richtet sich nach den finanziellen Möglichkeiten der Stiftung und den inhaltlichen Prioritäten, die durch die Gremien im Rahmen des gesetzlichen Auftrages der Stiftung benannt werden. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht.

Der jährlich zur Verfügung stehende Förderbetrag wird vom Kuratorium auf Basis des Wirtschaftsplans eines jeden Jahres beschlossen. Der Betrag ist abhängig vom prognostizierten Ertrag aus der Anlage des Vermögens und verändert sich jährlich.

Aktuell werden keine zusätzlichen externen Projekte gefördert. Bitte reichen Sie daher bis auf weiteres keine Förderanträge mehr ein.

Die bisher bewilligten Fördersummen können Sie der folgenden Tabelle entnehmen. Weitere Informationen zu den geförderten Projekten erhalten Sie hier.

Jahr Fördersumme
2016 insgesamt 44.700,00 Euro
2015 insgesamt 74.258,18 Euro
2014 insgesamt 63.847,25 Euro
2013 insgesamt 72.767,00 Euro
2012 insgesamt 12.593,00 Euro
Stand: 07. Juni 2016

 


Informationen zu externen Förderungen

Aktuell keine Förderung externer Projekte
In 2016 werden keine weiteren Projekte mehr gefördert. Bitte reichen Sie daher keine Förderanträge mehr ein. Neu eingereichte Anträge werden nicht bearbeitet und an die Antragsteller_innen zurückgesandt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir bitten um Verständnis.

Grundlagen:
Prinzipiell können nur Projekte gefördert werden, die den Förderrichtlinien sowie den Grundzügen der Vergabe der Stiftungsmittel für Forschung und Bildung (S. 7ff) entsprechen.

Antragsverfahren:
Förderanträge können ausschließlich unter Verwendung des Antragsformulars eingereicht werden. Die Begutachtung der eingegangenen Anträge erfolgt durch den Fachbeirat. Auf Grundlage der Empfehlungen des Fachbeirats entscheidet abschließend das Kuratorium über die Förderung. Ein Projekt darf grundsätzlich nicht vor Erteilung eines Zuwendungsbescheides begonnen werden.


 

Bisher geförderte Bildungs- und Forschungsprojekte

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld hat in den Jahren 2012 bis 2015 insgesamt 223.465,43 Euro an Fördermitteln zur Verfügung gestellt. Für 2016 wurden durch das Kuratorium weitere Projektförderungen in Höhe von 44.700,00 Euro genehmigt.

In der folgenden Liste sind alle bisher geförderten Projekte inklusive der durch Kuratoriumbeschluss festgelegten Projektfördersummen enthalten. Bei den Jahresfördersummen handelt es sich (soweit nicht anders verzeichnet) um die effektiv im jeweiligen Geschäftsjahr ausgezahlten Beträge.
Abweichungen zwischen beiden Summen können sich durch mehrjährige Förderungen, Mittelabrufe im darauffolgenden Geschäftsjahr oder Mittelrückzahlungen seitens der Projekte ergeben haben.

2016 (genehmigte Fördersumme: 44.700,00 Euro):

Die geförderten Projekte werden hier in Kürze veröffentlicht.

 

2015 (ausgezahlte Fördersumme: 74.258,18 Euro):

  1. Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin: Ankauf von Briefen Magnus Hirschfelds. 120 Euro
  2. Berliner Gesellschaft für Geschichte der Medizin, Berlin: Monografie Institut für Sexualwissenschaften. 3.000 Euro
  3. Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin: Ankauf zur Erweiterung des Archivs. 120 Euro
  4. Yvonne Ford: Lesbischer Herbst. 2.000 Euro
  5. Zentrum Marc Bloch: Tagung „Staat und Homosexualität im 20. Jahrhundert“. 1.800 Euro
  6. FFBIZ e.V., Berlin: Aufarbeitung des Nachlasses von Annemarie Tröger. 4.800 Euro
  7. Queere Bildung e.V.: Fachfortbildung „LSBTI*-Aufklärung und Medien“. 6.850 Euro
  8. Gerede e.V.: Workshop „Feiner Fußball“. 4.579 Euro
  9. SLADO e.V.: Tagung: „Migranten und Homosexualität“. 1.600 Euro
  10. Stiftung Lette-Verein, Berlin: Foto-Wettbewerb mit anschließender Wanderausstellung „Fußball für Vielfalt“. 5.000 Euro
  11. TransInterQueer e.V., Berlin: Trans*-Medien-Tool. 4.164 Euro (davon 3.331,20 Euro in 2015 und 832,80 Euro in 2016)
  12. Carmen Bärwaldt, Berlin: Dokufilm „Erinnerung an Charlotte“. 9.810 Euro
  13. Queerblick e.V., Dortmund: Queerblick SOS. 9.272 Euro (davon 5.768 Euro in 2015 und 3.504 Euro in 2016)
  14. Die Rheintöchter, Köln: Dokufilm über die Rheintöchter. 4.500 Euro
  15. Deutsches Jugendinstitut e.V., München: Broschüre „Coming-out – und dann?“. 5.000 Euro
  16. Deutsches Jugendinstitut e.V., München: Fachtag „LSBT*-Jugendliche in Deutschland“. 7.000 Euro
  17. Sonntags-Club e.V., Berlin: Trans*-Mentoringprogramm. 7.218 Euro
  18. Dominic Frohn, Köln: Relaunch „Out im Office“. 9.900 Euro (davon 1.650 Euro in 2015, 6.600 Euro in 2016 und 1.650 Euro in 2017)
  19. SHG „Trans-Identität“ Zwickau: Trans*Aktiv Vernetzungstreffen 21.-23. August 2015. 4.000 Euro
  20. Queerelations/Sub, München: Hörspiel „Der Froschkönig oder der Eiserne Heinrich“. 3.000 Euro
  21. SLADO e.V., Dortmund: Tagung „Schwul-lesbische Lebenswelten an Rhein und Emscher im 20. Jahrhundert“. 1.000 Euro
  22. SLADO e.V., Dortmund: Tagung „Geboren im falschen Körper?!“. 2.633,33 Euro
  23. Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Merseburg: Partner IV Studie zur Sexualität ostdeutscher Jugendlicher. 3.800 Euro

 

2014 (ausgezahlte Fördersumme: 63.847,25 Euro):

  1. Männerschwarm Verlag GmbH, Hamburg: Nachdruck des Katalogs „Homosexuelle Männer im KZ Sachsenhausen“. 1.000 Euro
  2. Lebensart e.V. Halle/Saale: Engagement Schmiede Förderung von Bildngsarbeit und deren Vernetzung. 4.302 Euro
  3. Boat people projekt Göttingen: Theaterstück Steh deinen Mann zum Thema Homophobie im Fußball. 3.900 Euro
  4. AG Schwule Theologie e.V.: Vernetzungskongress Vielfalt aktiv vernetzt (2.-5.10.2014 in Bielefeld). 2.000 Euro
  5. PrOut@work-Foundation: Konferenz und Vernetzungstreffen für LGBTIQ-Mitarbeiternetzwerke. 5.000 Euro
  6. BASIS-Projekt: Vor-Ort-Austausch zwischen deutschen und bulgarischen Sozialarbeiter_innen. 1.430 Euro
  7. Kurt Hiller Gesellschaft e.V.: Aufarbeitungsprojekt Kurt Hiller, Hans Giese und das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee (WhK). 2.000 Euro
  8. ABqueer e.V.: Bundesvernetzungstreffen Bildungs- und Aufklärungsprojekte in Schulen und Jugendeinrichtungen zum Themenfeld Geschlecht und sexuelle Orientierung. 7.262 Euro (in zwei Raten à 3.631 Euro für 2014 und 2015)
  9. Humboldt Universität zu Berlin – Forschungsstelle Archiv für Sexualwissenschaft: Konzeptentwicklung Aufbau und Sicherung eines Sammelbestandes zur Kulturgeschichte von HIV/AIDS. 6.400 Euro (in zwei Raten à 3.200 Euro für 2014 und 2015)
  10. Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Berlin: Neugestaltung des Internetauftritts der Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft. 4.611,25 Euro
  11. Akademie Waldschlösschen, Reinhausen: Tagung Politiken in Bewegung. Die Emanzipation Homosexueller im 20. Jahrhundert. 2.450 Euro
  12. Lesbenarchiv Frankfurt: Verschlagwortung des Lesbenarchivs. 3.000 Euro
  13. Kulturring in Berlin e.V., Berlin: Datensicherung Rosa Winkel. 2.000 Euro
  14. Trans Recht e.V., Bremen: Vernetzungstreffen zur Entwicklung eines Forschungsdesigns zum Thema Trans*-Gesundheit in Deutschland, 8.823 Euro
  15. Dr. Ulrike Klöppel, Humboldt-Universität zu Berlin: Publikation „Affektive Que(e)rverbindungen“. 5.000 Euro
  16. TPZ Theaterpädagogisches Zentrum, Braunschweig: Theaterprojekt „Homo Homo Sapiens“. 5.000 Euro
  17. Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft, Berlin: Wiederherstellung der Grabstätte Dr. Max Trischlers. 500 Euro

 

2013 (ausgezahlte Fördersumme: 72.767,00 Euro):

  1. Humboldt Universität zu Berlin – Philosophische Fakultät II: Tagung „Das Erbe der Berliner Sexualwissenschaft – eine Fachtagung sexualwissenschaftlicher Archive“. 1.988 Euro
  2. Akademie Waldschlösschen, Reinhausen: Tagung „Konformitäten, Konfrontationen, Kompromisslosigkeiten – Homosexuelle in der DDR“. 2.980 Euro
  3. Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V., Berlin: Herausgabe der „Edition Magnus Hirschfeld – Testament II“. 4.500 Euro
  4. Initiative „Gemeinsam gegen das Vergessen – Stolpersteine für homosexuellen NS-Opfer“, Hamburg: Katalog zur Ausstellung Liberales Hamburg? Homosexuellenverfolgung durch Polizei und Justiz nach 1945“. 5.000 Euro
  5. „Vielfalt macht Schule“ (via Akademie Walschlösschen, Reinhausen): Bundesvernetzungs- und Fortbildungstreffen. 2.980 Euro.
  6. Anlässlich IDAHO 2013 (IDAHO): Tennis Borrussia Aktive Fans Berlin & Roter Stern Leipzig ’99: Infoveranstaltungen in Berlin und Leipzig mit Halil İbrahim Dinçdağ. 800 Euro
  7. Anlässlich IDAHO 2013 (IDAHO): Monaco Queers München: Aktionsabend im Sub München. 800 Euro
  8. Anlässlich IDAHO 2013 (IDAHO): Gemeinschaftlicher Bowlingclub Berlin e.V.: Gemeinsamer Begegnungstag „Strike für alle“. 800 Euro
  9. Anlässlich IDAHO 2013 (IDAHO): Queernet Rheinland-Pfalz e.V.: Aktionstage in Kaiserslautern, Koblenz, Mainz und Trier. 800 Euro
  10. Anlässlich IDAHO 2013 (IDAHO): Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Jena & Umgebung e.V. und AG Queer Weimar: IDAHO-Aktionswoche in Jena und Weimar. 800 Euro
  11. Uli Aumüller, Filmemacherin: Filmprojekt „Aus eines Mannes Mädchenjahren“. 4.000 Euro
  12. Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Forschungsprojekt „Behandlungsverlauf von Patientinnen und Patienten mit Problemen der Geschlechtsidentität (Transsexualität)“. 5.000 Euro
  13. Initiative Gedenkort ehemaliges KZ Uckermark: Bau- und Begegnungscamp. 800 Euro
  14. Universität Oldenburg: Herausgabe des Buches „Queer as… Kritische Heteronormativitätsforschung aus kulturwissenschaftlicher Perspektive“. 1.250 Euro
  15. Freie Universität Berlin: Erweiterung des Lernportals queerhistory.de. 7.000 Euro (davon Ausschüttung 3.500 Euro in 2013 und 3.500 Euro in 2014)
  16. Universität Münster: Tagung „Crimes of Passion“. 5.121 Euro
  17. TransInterQueer e.V., Berlin: Tagung „Trans ist Vielfalt – nicht eine geschlechtliche Realität / 16. Berliner Trans*Tagung“. 5.000 Euro
  18. TransInterQueer e.V., Berlin: Tagung „Inter*Aktion – 2. Berliner Inter*Tagung“. 5.625 Euro
  19. Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin: Anschubfinanzierung für Erarbeitung eines Forschungsdesigns „Lebenswelten von inter- und transgeschlechtlichen sowie genderqueeren Jugendlichen aus Menschenrechtsperspektive – ein partizipatives Forschungsprojekt“. 5.000 Euro
  20. Kristian Petersen Filmproduktion: Filmprojekt „Fucking different XXY“. 1.000 Euro
  21. Freie Universität Berlin: Sammelband „Geschlecht und Erinnerung“. 2.000 Euro
  22. LESgenden, Köln: Projekt „LESgenden Video-Portraits“. 2.000 Euro
  23. Akademie Waldschlösschen, Reinhausen: Fortbildungsseminar „Trans*Aktiv“. 3.803 Euro
  24. Berliner Bündnis Stop Trans*-Pathologisierung, Berlin: Buchprojekt „Stop Trans*Pathologisierung, 3. Auflage“. 1.500 Euro

 

2012 (ausgezahlte Fördersumme: 12.593,00 Euro):

  1. „Vielfalt macht Schule“ (via Akademie Walschlösschen, Reinhausen): Bundesvernetzungstreffen. 2.243 Euro.
  2. u-asta der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Freiburg: Vortrag von Wiliam Schaefer „Verfolgung nach § 175 StGB im südbadischen Raum“. 284,34 Euro
  3. Anlässlich Internationaler Tag gegen Homo- und Transphobie 2012 (IDAHO): Vielfalt Leben – QueerWeg Verein für Jena & Umgebung e.V., Jena: IDAHO Jena Festival. 800 Euro
  4. Anlässlich IDAHO 2012: AG Queer Weimar: IDAHO-Aktionswoche Queer Weimar. 550 Euro
  5. Anlässlich IDAHO 2012: LSVD Hamburg e.V.: Rainbowflash, Hamburg. 800 Euro
  6. Anlässlich IDAHO 2012: Aktionsbündnis gegen Homophobie e.V., Trier: IDAHO-Aktionstage Trier. 800 Euro
  7. Anlässlich IDAHO 2012: Interessengemeinschaft CSD Stuttgart e.V.: Aktionen „Lesben und Schwule aus dem Schrank – gegen Homophobie am Arbeitsplatz“ und „Coming out am Arbeitsplatz“, Stuttgart. 800 Euro
  8. Verein der Freundinnen und Freunde des Schwulen Museums in Berlin e.V.: Ausstellungskatalog „trans*-Homo. Von lesbischen trans*schwulen und anderen Normalitäten“. 4.780 Euro
  9. Schwules Forum Niedersachsen SFN e.V., Hannover: Aufbereitung von Zeitzeugen-Videodokumentationen in Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersächsischer Gedenkstätten. 1.500 Euro

Wenn die geförderten Projekte abgeschlossen und geprüft worden sind, wird die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld auf dieser Website sowie in den jeweiligen Tätigkeitsberichten eines Jahres über die Ergebnisse der Förderungen berichten.

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