Ein Gastbeitrag von Michael Schwartz, Professor am Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und Mitglied im Fachbeirat der Bundesstiftung in der Reihe „Perspektiven. Für die BMH der Zukunft“.
Auf der Suche nach neuen Wegen zu mehr Gerechtigkeit plädiert Michael Schwartz im Kontext zeithistorischer Forschung zu queerer Geschichte für drei zentrale Schwerpunktsetzungen: einen erweiterten Blick auf Diskriminierung jenseits staatlicher Verfolgung, eine vertiefte Analyse von Bewegungs- und Transformationsprozessen sowie eine stärkere Perspektive auf queere Migrationserfahrungen. Damit formuliert er konkrete Ansatzpunkte für künftige Forschungs- und Förderstrategien.