Über Burnout, Care-Arbeit und die Zukunft queerer Bewegungen
Ein Gastbeitrag von Juliane Rosin vom Lesben*Ring e.V. zur neuen Reihe „Perspektiven. Für die BMH der Zukunft“.
Wie kann queerer Aktivismus langfristig handlungsfähig bleiben, wenn diejenigen, die ihn tragen, zunehmend erschöpft sind? Juliane Rosin richtet den Blick auf einen blinden Fleck aktueller Förderprogramme: die unverzichtbare Care- und Sorgearbeit, die politische Fortschritte überhaupt erst möglich macht. Am Beispiel des Lesben*Ring e.V. zeigt sie, warum Burnout kein individuelles, sondern ein strukturelles Problem ist und macht konkrete Vorschläge für Veränderungen – auch für die Förderpraxis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.