Die Ergebnisse des von der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld geförderten Forschungsprojekts “Anerkennung von Traumata im Asylprozess von lesbischen Frauen” zeigen strukturelle Herausforderungen im Umgang mit lesbischen* Antragsteller_innen im Asylverfahren auf. Viele lesbische* Geflüchtete erleben vor, während und nach der Flucht schwere Gewalt, Ausgrenzung und Traumata. Ihre spezifischen Lebensrealitäten und Verfolgungserfahrungen bleiben im Asylverfahren jedoch oft unsichtbar. Dadurch wird ihre sexuelle Orientierung häufig angezweifelt, ihre Fluchtgründe als unglaubwürdig bewertet und Traumafolgen nicht erkannt.
Ziel der Veranstaltung ist es, die zentralen policy-relevanten Erkenntnisse des Forschungsprojekzs vorzustellen und mit Vertreter_innen aus Praxis, Politik und Zivilgesellschaft zu diskutieren. Das Online-Lunch-Spotlight fand in Kooperation mit der European Coalition of Cities Against Racism (ECCAR) und dem Queer European Asylum Network (QUEAN) statt.
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