Jüdisches Museum Berlin: “Das verborgene Archiv” Zu queeren Biografien im Nationalsozialismus
In der W. Michael Blumenthal Akademie des Jüdischen Museums Berlin können Sie unter der Überschrift „Das verborgene Archiv“ einen Abend zu queeren Biografien im Nationalsozialismus erleben.
- Dienstag, 12. Mai 2026
- 19:00 Uhr
- W. Michael Blumenthal Akademie, Berlin (Fromet-und-Moses-Mendelssohn-Platz 1)
Und das erwartet Sie an dem Abend im Mai:
„Zusammen mit dem amerikanischen Autor und Podcaster Eric Marcus holen wir an diesem Abend ihre Stimmen zurück nach Berlin und hören Zeitzeug*innen-Interviews, die im Rahmen von Marcus‘ Podcast Making Gay History entstanden sind. Im Anschluss sprechen Eric Marcus, die Literaturwissenschaftlerin Janin Afken und Historiker*in Kai* Brust über die Herausforderungen, die die Recherche von LGBTQIA*-Biografien in Archiven und Museumssammlungen mit sich bringt.“ schreiben die Kolleg_innen der Blumenthal Akademie auf ihrer Webseite.
Der Eintritt für den Abend am 12. Mai 2026 kostet 6 Euro (ermäßigt 3 Euro).
Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.
Gedenkmoment für Dr. Magnus Hirschfeld
Am 14. Mai vor 91 Jahren starb Magnus Hirschfeld im Exil in Nizza / Frankreich an seinem 67. Geburtstag.
Aus diesem Anlass lädt das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf auch in diesem Jahr zu einem Gedenkmoment mit Kranzniederlegung an die Hirschfeld-Säule in Berlin-Charlottenburg.
Sie sind herzlich eingeladen, sich dem Gedenken am Vortag des Geburtstags anzuschließen am:
- Mittwoch, 13. Mai 2025
- 15:30 Uhr
- Otto-Suhr-Allee 93 (Hirschfeld-Säule)
Filmvorführung: Anders als die Andern
In Erinnerung und Gedenken an Magnus Hirschfeld zeigen das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf und die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld den Film „Anders als die Andern“, uraufgeführt im Jahr 1919.
- Mittwoch, 14. Mai 2026
- 17:00 Uhr
- Villa Oppenheim, Berlin Charlottenburg (Schlossstr. 55, 14059 Berlin)
Der Spielfilm von Richard Oswald, in dem Magnus Hirschfeld auch selbst auftrat, war einer der ersten Filme, der sich offen dem Thema Homosexualität widmete. Hirschfeld nutzte den Film, der nur als Fragment überliefert ist, als Medium für seine Aufklärungsarbeit gegen den §175 StGB.
Eine thematische Einführung von Dr. Noah Munier gibt Einblicke in die Hintergründe des Filmes.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Auf Grund der begrenzten Teilnehmendenzahl ist eine Anmeldung erwünscht: Per Tel. 030-90 29 24 106 oder E-Mail.
Gleichzeitig zeigt das Museum Charlottenburg-Wilmersdorf unsere Ausstellung „Anders als die Andern. Magnus Hirschfelds Welt und Wirken“ vom 5. Mai – 31. Mai 2026.
Mehr Infos finden Sie beim Museum Charlottenburg-Wilmersdorf online
Soiree der Komischen Oper Berlin im Kontext Genderfluidität
Die Komische Oper Berlin widmet sich in einer Soiree dem Thema Genderfluidität aus ideengeschichtlicher, persönlicher und musikalischer Perspektive.
- Dienstag, 26. Mai 2026
- 19:00 Uhr
- Komische Oper Berlin
Anlass zur Soiree gibt der Berliner Magnus Hirschfeld Tag ebenso wie die deutsche Erstaufführung von Olga Neuwirths Oper Orlando. Diese basiert auf dem gleichnamigen Roman von Virgina Woolf.
Expert_innen aus Literatur und Wissenschaft sprechen an diesem Abend über Queer Reading, Virgina Woolfs Klassiker „Orlando“ und die Geschichte der frühen Sexualwissenschaft. Mit dabei an diesem Abend ist auch Dr. Rainer Herrn, Medizinhistoriker und Autor des wichtigen Werks zu Hirschfelds Institut für Sexualwissenschaft 19419-1933 „Der Liebe und dem Leid“.
Für diese Veranstaltung kooperiert die Komische Oper Berlin unter anderem mit uns der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld.
Der Eintritt kostet 18,00 Euro (Vollpreis).