Lesbische* Mütter mussten im geteilten und wiedervereinigten Berlin immer wieder um ihre Kinder kämpfen. Dieses Projekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld schaut genauer hin: Wie kam es zwischen 1945 und 1999 zu Sorgerechtsentzügen? Welche Rolle spielten Gesetze, Behörden und gesellschaftliche Vorurteile in Ost- und West-Berlin?
Wir wollen diese oft vergessene Geschichte lesbischer* Diskriminierung sichtbar machen – und gemeinsam mit Euch, der Community diskutieren.
In unserer Veranstaltungsreihe „Sichtbar werden“ mit den Historikerinnen Dr. Kirsten Plötz und Maria Bühner stellen wir unsere bisherigen Erkenntnisse vor und laden euch ein, mitzudiskutieren, Fragen zu stellen und Perspektiven zu teilen. Es geht um Austausch, Erinnerung und darum, was diese Geschichte für uns heute bedeutet.
- 30. März: Vortrag im Spinnboden Lesbenarchiv & Bibliothek e.V.,18:00 Uhr
- 31. März: Vortrag in der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, 18:00 Uhr
- 1. April: Vortrag im RuT – Rad und Tat: Offene Initiative Lesbischer Frauen e.V., 18:00 Uhr
- 2. April: Vortrag im Frauenzentrum Paula Panke/Frauenladen Paula, 18:00 Uhr
Besonders wichtig: Wir suchen Zeitzeug_innen.
Wir wollen mit Müttern sowie Kindern, die von Sorgerechtsentzug betroffen waren oder entsprechende Erfahrungen im familiären oder sozialen Umfeld gemacht haben, in Kontakt kommen. Meldet euch gern – auch Hinweise und Vernetzung helfen weiter.
Meldet Euch gern vertraulich unter:
Mehr zu diesem Projekt der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gibt es hier:
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