Transparenz

Transparente_ZivilgesellschaftDie Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) beteiligt sich an der Initiative Transparente Zivilgesellschaft. Deren Teilnehmer_innen verpflichten sich, nach einem bestimmten Format offen zu legen, welche Ziele ihre Organisation verfolgt, woher die Mittel stammen, wie sie verwendet werden und wer darüber entscheidet. Sie stellen diese Informationen klar strukturiert und leicht auffindbar nach folgendem Zehn-Punkte-Schema im Internet zur Verfügung.

Die folgenden Angaben beziehen sich auf das Jahr 2017.

1. Name, Sitz, Anschrift und Gründungsjahr

Bundesstiftung Magnus Hirschfeld
Mohrenstraße 34
D-10117 Berlin

Gründungsjahr: 2011

2. Satzung und grundlegende Informationen

3. Angaben zu Steuerbegünstigungen

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist mit Bescheid vom 28.11.2012 vom Finanzamt für Körperschaften I Berlin als gemeinnützig eingestuft: Sie dient ausschließlich und unmittelbar steuerbegünstigten gemeinnützigen Zwecken im Sinne der §§ 51 ff AO und gehört zu den in § 5 Abs. 1 Nr. 9 KStG bezeichneten Körperschaften.

4. Name und Funktion der wesentlichen Entscheidungsträger_innen

5. Berichte über die Tätigkeit

6. Personalstruktur

Im Jahr 2017 waren neun Mitarbeiter_innen, davon fünf Festangestellte, in der Stiftung tätig.

Festangestellte Mitarbeiter_innen:

  • Dr. Daniel Baranowski, Wissenschaftlicher Referent, Referat Kultur, Geschichte und Erinnerung
  • Dr. Carolin Küppers, Wissenschaftliche Referentin, Referat Gesellschaft, Teilhabe und Antidiskriminierung
  • Jörg Litwinschuh, geschäftsführender Vorstand
  • Franziska Kohse, Assistenz der Geschäftsführung und Projektförderungsmanagement (seit Februar 2017)
  • Christine Welack, Mitarbeiterin Sekretariat/Verwaltung

Projektreferent_innen, Wissenschaftliche Hilfskräfte und Bundesfreiwilligendienst:

  • Katrin Ebell, Wissenschaftliche Referentin im Projekt „Refugees & Queers“ (April bis Dezember 2017)
  • Kristina Hens, Wissenschaftliche Hilfskraft (seit März 2017)
  • Anna-Katharina Burghartz, Wissenschaftliche Hilfskraft (seit April 2017)
  • Felicitas Grabow, Bundesfreiwilligendienst (bis Februar 2017), Hilfskraft im Projekt „Refugees & Queers“ (bis Dezember 2017)

Siehe hierzu auch:

7. Mittelherkunft

8. Mittelverwendung

  • Informationen zu eigenen Projekten der Stiftung: Referate der BMH, Projekte der BMH
  • Informationen zur externen Projektförderung der Stiftung
  • siehe auch „Das Stiftungsjahr 2017 im Überblick“ im Tätigkeitsbericht 2017 (in Bearbeitung)
  • siehe auch „Gewinn- und Verlustrechnung“ im Tätigkeitsbericht 2017 (in Bearbeitung)

9. Gesellschaftsrechtliche Verbundenheit mit Dritten

2017 hat die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld mit folgenden Kooperationspartner_innen zusammengearbeitet:
z.B. Agentur für Bildung, Geschichte, Politik und Medien e.V., Berlin; Akademie Waldschlösschen; Antidiskriminierungsstelle des Bundes; ARCUS-Stiftung; Bildungszentrum und Archiv zur Frauengeschichte Baden-Württembergs e.V. (BAF), Tübingen; Bundesliga-Stiftung; Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV); Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ); Bundeszentrale für politische Bildung (BpB); Charta der Vielfalt e.V.; Deutscher Fußball-Bund e.V. (DFB); Fachverband Homosexualität und Geschichte e.V. (FHG); Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld e.V. (FBMH); Forschungsstelle Archiv für Sexualwissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin (HU); Forum Homosexualität München e.V.; Fußballfans gegen Homophobie e.V. (FfgH); Fußballfans gegen Rechts (FFGR); Freie Universität Berlin (FU); Institut für interkulturelle Pädagogik an der Technischen Universität Chemnitz; Institut für Zeitgeschichte München-Berlin (IfZ); Karlsruher Institut für Technologie (KIT); Landesstelle für Gleichberechtigung – gegen Diskriminierung der Senatsverwaltung für Arbeit, Frauen und Integration, Berlin; Landeszentrale für politische Bildung (LpB) Baden-Württemberg; Lesbisch-Schwule Geschichtswerkstatt – Heidelberg, Ludwigshafen, Mannheim; DIE LIGA – Fußballverband e.V. (Bundesliga); Kurt Hiller Gesellschaft e.V.; Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft e.V.; Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin; Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz; Ministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie, Frauen und Senioren des Landes Baden-Württemberg; Netzwerk LSBTTIQ Baden-Württemberg; PrOut@Work-Foundation; Queer Football Fanclubs e.V. (QFF); Queeres Netzwerk Niedersachsen e.V. (QNN); QueerNet Rheinland-Pfalz e.V.; Spinnboden Lesbenarchiv und Bibliothek Berlin e.V.; SPORT BILD; Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas; Thomas Hitzlsperger, Botschafter der Bildungs- und Forschungsinitiative „Fußball für Vielfalt“; Universität Stuttgart, Historisches Institut und Forschungsstelle Ludwigsburg; Universität Vechta, Institut für Soziale Arbeit, Bildungs- und Sportwissenschaften (ISBS), Challenges – Arbeitsstelle für sportpsychologische Beratung und Betreuung; Verbund der Regenbogenstiftungen; Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen e.V.; Verlag Der Tagesspiegel GmbH; Wallstein Verlag GmbH, Göttingen; Weißenburg – Schwul/Lesbisches Zentrum Stuttgart.

Wir danken herzlich für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ist Mitglied im Bundesverband Deutscher Stiftungen.

10. Spenden, Sponsoring, Drittmittelförderungen und Zustiftungen (2017)

Die Arbeit der BMH wurde 2017 mit zweckgebundenen Spenden und Sponsoring im Wert von über 1.000 Euro unterstützt durch (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Förderkreis der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld e.V. (FBMH), Berlin: 2.250,00 Euro für das Archiv der anderen Erinnerung, IT-Komponenten.
  • Förderverein des Völklinger Kreises, Berlin: 7.500,00 Euro für das Archiv der anderen Erinnerung.
  • Laura-Zorita Haldening-Hoppenheit, Stuttgart: 1.500,00 Euro für Projekt „Refugees and Queers“.
  • VP Bank AG, Vaduz, Fürstentum Liechtenstein: 15.000,00 Euro für das Archiv der anderen Erinnerung.
  • Graef Informationstechnologie: 2.500,00 Euro für das Archiv der anderen Erinnerung.

Weitere Spenden unter 1.000 Euro gingen im Jahr 2017 auf dem Spendenkonto der BMH ein.

Drittmittelförderungen an die Stiftung 2017:

  • Senatsverwaltung für Justiz, Verbraucherschutz und Antidiskriminierung: 9.998,00 Euro für Projekte gleichgeschlechtlicher Lebensweisen (GGLW), Zeitzeug_innenprojekt (Lebensgeschichtliche Interviews mit lesbischen Frauen) im Rahmen des Archivs der anderen Erinnerung. Bewilligung: 01.01. – 31.12.2017
  • BpB Bundeszentrale für politische Bildung: 50.000,00 Euro für das Vorhaben „Refugees and Queers“, Politische Bildung an der Schnittstelle von LSBTTIQ und Flucht/Migration/Asyl. Ein Qualifikations- und Bildungsvernetzungsprojekt. Bewilligung: 01.03. – 31.12.2017
  • Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen u. Jugend: 8.161,00 Euro im Kinder- und Jugendplan des Bundes (KJP) für die Durchführung Tagung „Familie von morgen“, Neue Werte für die Familie(npolitik). Bewilligung: 02.01. – 30.06.2017
  • Bundesverwaltungsamt, Köln: 480.000,00 Euro als Institutionelle Förderung 2017/Fehlbedarfsfinanzierung. Bewilligung: 01.01. – 31.12.2017
  • Förderung Fußball für Vielfalt 2017/2018: 20.000,00 Euro für die Programmförderung „Fußball für Vielfalt“ 2017/2018. Bewilligung: Nov. 17 – Okt.18

Im Geschäftsjahr 2017 gab es keine Zustiftungen in das Vermögen.