Bundesliga-Stiftung setzt sich gegen Homophobie im Fußball ein

Präsentation des Bildungsprogramms mit (v.l.) Moderator Markus Jestaedt, Axel Hellmann (Vorstand Eintracht Frankfurt), Stefan Kiefer (Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung), Professor Dr. Martin Schweer (Uni Vechta), Jörg Litwinschuh (geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Armin Kraaz (Leiter Leistungszentrum Eintracht Frankfurt) und Peter Fischer (Präsident Eintracht Frankfurt)

Präsentation des Bildungsprogramms mit (v.l.) Moderator Markus Jestaedt, Axel Hellmann (Vorstand Eintracht Frankfurt), Stefan Kiefer (Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung), Professor Dr. Martin Schweer (Uni Vechta), Jörg Litwinschuh (Geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld), Armin Kraaz (Leiter Leistungszentrum Eintracht Frankfurt) und Peter Fischer (Präsident Eintracht Frankfurt).

Pressemitteilung: 

Mit einem Bildungsprogramm für Proficlubs setzt sich die Bundesliga-Stiftung gegen Homophobie im Fußball ein. Im Rahmen der Initiative „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“ bietet sie den Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga gemeinsam mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld ab Mai kostenfreie Workshops an. Die Veranstaltungen sind gedacht für Trainer, Spieler und Mitarbeiter aller Bereiche der Clubs. Sie sollen Wissen über das Thema sexuelle Diskriminierung vermitteln, sensibilisieren und mögliche Handlungsstrategien für konkrete Situationen aufzeigen. Durchführen wird die Workshops Prof. Dr. Martin Schweer, Inhaber des Lehrstuhls für Pädagogische Psychologie an der Universität Vechta.

Das Workshop-Programm wurde heute von Vertretern der Bundesliga-Stiftung, der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, der Universität Vechta und Eintracht Frankfurt in der Frankfurter Commerzbank-Arena vorgestellt. Bereits acht Clubs haben sich für das Programm angemeldet. Einer der ersten Workshops findet zu Beginn der kommenden Saison bei Eintracht Frankfurt statt.

„Fußball hat die Kraft, über vermeintliche Grenzen hinweg zu verbinden. Das gilt nicht nur für Herkunft oder Religion, sondern auch für sexuelle Identität“, sagt Stefan Kiefer, Vorstandsvorsitzender der Bundesliga-Stiftung.

Bereits seit 2011 setzt sich die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld gegen sexuelle und geschlechtliche Diskriminierung ein. Jörg Litwinschuh, Geschäftsführender Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld, erklärt: „Der Profifußball stiftet vielen Menschen Orientierung und Identität. Mit seiner Vorbildfunktion kann er positive Veränderungen unserer Gesellschaft für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender bewirken.“

Axel Hellmann, Mitglied des Vorstands von Eintracht Frankfurt, sagt: „Eintracht Frankfurt setzt sich schon seit Jahren in verschiedenen Bereichen gegen jede Form von Diskriminierung, so auch gegen Homophobie, ein. Das Workshop-Angebot im Rahmen von Fußball für Vielfalt ergänzt unser Engagement um einen wichtigen weiteren Beitrag.“

Der Ligaverband unterstützt die Initiative „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“ der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld seit 2013. Die Initiative widmet sich der Erforschung der Lebenswelten von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern und wirkt der Diskriminierung von Homosexuellen entgegen.

Die vollständige Pressemitteilung als PDF

Handout zum Pressegespräch

Liste der Unterzeichner_innen der „Berliner Erklärung“ (Stand 19.04.2016)

Zusätzliche Informationen zum Projekt „Fußball für Vielfalt – Fußball gegen Homophobie“

Veröffentlicht unter Allgemein

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