Freistaat Thüringen gedenkt homosexuellen Opfern des Nationalsozialismus

Rudolf Brazda am 21.03.2009 vor dem Deutschen Nationatheater in Weimar (Fotograf: Jean-Luc SCHWAB).

Rudolf Brazda am 21.03.2009 vor dem Deutschen Nationatheater in Weimar (Fotograf: Jean-Luc SCHWAB).

Der Freistaat Thrüngen gedenkt als erstes Bundesland in einem Staatsakt am 23. Juni 2013 um 17:00 Uhr den Opfern des Nationalsozialismus aus Anlasse des 100. Geburtstages von Rudolf Brazda. Die Bundesstiftung Magnus Hirschfeld und die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora unterstützen den Gedenkat.

Veranstaltungsort ist das Deutsche Nationaltheater Weimar, Theaterplatz 2, D-99423 Weimar.

Das Programm finden Sie in der Einladung zum Gedenkakt. Personen, die an der Veranstaltung teilnehmen möchten, aber keine Einladung erhalten haben, können sich mit Namen und vollständiger Anschrift bis zum 3. Juni bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld anmelden: vorstand@mh-stiftung.de.

Journalist_innen, die noch keine Einladung erhalten haben, können sich ausschleißlich per E-Mail akkreditieren via: medieninformation@tsk.thueringen.de (bitte verwenden Sie in der Betreffzeile das Wort „Gedenkakt“).

Interview mit der Ministerpräsidenten des Freistaats Thüringen in DIE ZEIT.

Rudolf Brazda wurde am 26. Juni 1913 in Thüringen geboren und starb am 3. August 2011 in Frankreich. Er war der letzte Überlebende des Konzentrationslagers Buchenwald, der wegen seiner Homosexualität verfolgt worden war.

Foto links: Brazda am 6.Juni 2010 vor seinem Haus in Frankreich, vor dem von seinem verstorbenen Lebenspartner Edi gepflantzten Rosenbusch (Fotograf: Jean-Luc SCHWAB).

Artikel über Rudolf Brazda in DIE ZEIT vom 23. Mai. 2013.

Veröffentlicht unter Aktuelles

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